Traumata und Trauma-Dynamik bei Kindern und Jugendlichen
Wenn die Wunde verheilt ist, schmerzt die Narbe

Das Wort ‚Trauma‘ ist in aller Munde, ja erfährt sogar einen gewissen inflationären Charakter.
In diesem Seminar wird es zunächst um eine klare Definition von Traumata gehen, einschließlich von neurologischen und psychologischen Vorgängen während einer traumatischen Erfahrung.
Die neuen Definitionen des ICD 11 ergänzen diagnostische Dimensionen. Generelle Ideen über hilfreiche Interventionen bezüglich unterschiedlicher Traumata ergänzen den allgemeinen Teil.
Einen weiten Raum werden die Auswirkungen von sequentiellen Traumata auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben: Misshandlung, Vernachlässigung, emotionale Traumata. Es wird ebenso referiert, welche unterstützenden Interventionen Betroffenen dabei helfen können, Heilung zu erfahren und anstelle von symptomatischen Verhalten das eigene Leben neu zu gestalten. Ein zusätzlicher Fokus wird die mehrgenerationale Weitergabe von Traumafolgestörungen sein.
Zu allen Themen können die professionellen Erfahrungen der Teilnehmenden einfließen.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an alle Personen die mehr über dieses Thema wissen möchten und mit Menschen, v.a. Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Termine und Arbeitszeiten
Die Fortbildung findet vom 19.10. – 20.10.2026 von jeweils 10 Uhr bis 17 Uhr statt.
Referent
Alexander Korittko
geb. 1948, Diplom-Sozialarbeiter, Paar- und Familientherapeut, Systemischer Lehrtherapeut und Systemischer Lehrsupervisor (DGSF), 37-jährige Tätigkeit in einer kommunalen Erziehungsberatungsstelle, Mitbegründer des Zentrums für Psychotraumatologie und Trauma-zentrierte Psychotherapie Niedersachsen (zptn); Fort- und Weiterbildungen in Psychotraumatologie in Deutschland, Österreich, Luxembourg, Ukraine und China, zahlreiche Fachzeitschriften- und Buchveröffentlichungen
Kosten
390,- Euro Unterkunft und Verpflegung müssen selbst organisiert werden.
Ameldung
Hier geht´s zur Anmeldung.
