Scham und Menschenwürde

 

Scham ist eine schmerzhafte und oft übersehene Emotion, die in jeder Arbeit mit Menschen akut werden kann. Sie kann in vielen Situationen entstehen, ohne dass sie vom Klienten oder Berater bewusst wahrgenommen wird, z.B. wenn KlientInnen sich ihrer Hilfsbedürftigkeit, Herkunft oder für ihre Person schämen.

Unerkannte Schamgefühle können u.a. zu Depression, Rückzug oder Sucht führen – oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen. Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umgehen zu können.

Denn sie ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Scham ist die „Hüterin der menschlichen Würde“ (Leon Wurmser).

In der Fortbildung werden aus Sicht von Psychologie, Sozialpsychologie und Gehirnforschung die grundlegenden Informationen über Scham vermittelt. Daran anknüpfend wird die Bedeutung des Themas erarbeitet:

  • für die eigene Person
  • für Beratung, Therapie und Sozialarbeit und
  • für die Rahmenbedingungen dieser Arbeit

 

Überblick über den Seminarverlauf:

Teil 1: Einleitung, grundlegende Informationen über Scham und Würde

Teil 2: Was passiert bei Scham (Neurobiologie)? Wie zeigt sie sich?

Teil 3:  Wie wird Scham ausgelöst? Wie reguliert sie die Würde?

Der konstruktive Umgang mit einem „schwierigen“ Gefühl

 

Referent:

Dr. Stephan Marks, Sozialwissenschaftler, Supervisor und Autor zahlreicher Sachbücher und Aufsätze.

Er bildet seit vielen Jahren Berufstätige, die mit Menschen arbeiten, zum Thema Menschenwürde und Scham fort.

 

Seminardaten:

Tag und Uhrzeit:          Die Daten für 2019 sind noch in Planung!

Ort:                             SYSIBA, Mußstraße 16, 96047 Bamberg

Kosten:                       Zwischen 95,- und 155,- Euro, je nach Dauer des Seminars

 

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