Scham und Menschenwürde

 

Scham ist eine schmerzhafte und oft übersehene Emotion, die in jeder Begegnung, in jeder Arbeit mit Menschen akut werden kann.

Unerkannte Schamgefühle können u.a. zu Depression, Rückzug oder Sucht führen – oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen. Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umzugehen.

Denn sie ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Scham ist die „Hüterin der menschlichen Würde“ (Leon Wurmser).

In der Fortbildung werden aus Sicht von Psychologie, Sozialpsychologie und Gehirnforschung die grundlegenden Informationen über Scham vermittelt. Daran anknüpfend wird die Bedeutung des Themas erarbeitet:

  • für die eigene Person
  • für Beratung, Therapie und Sozialarbeit und
  • für die Rahmenbedingungen dieser Arbeit

 

Überblick über den Seminarverlauf:

Teil 1: Einleitung, grundlegende Informationen über Scham und Würde

Teil 2: Was passiert bei Scham (Neurobiologie)? Wie zeigt sie sich?

Teil 3:  Wie wird Scham ausgelöst? Wie reguliert sie die Würde?

Über den konstruktiven Umgang mit Scham

Teil 4: Die Entwicklungsimpulse der Scham

Teil 5: Scham = Schuld?

 

Referent:

Dr. Stephan Marks ist Sozialwissenschaftler, Supervisor und Sachbuchautor.

Er bildet seit vielen Jahren Menschen, die mit Menschen arbeiten, über Scham und Menschenwürde fort, vorwiegend im deutschsprachigen Raum und in Lateinamerika.

 

Seminardaten:

Mittwoch, 17. Juli 2019, 9.30 bis 16.30 Uhr
Donnerstag, 18. Juli 2019, 9.30 bis 12.30 Uhr

SYSIBA, Mußstraße 16, 96047 Bamberg

Kosten:  165,- Euro

 

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